Die TH Köln zählt zu den innovativsten Hochschulen für Angewandte Wissenschaften. Sie ist Mitglied in der Hochschul-Allianz UAS 7. Wir bieten 21.000 Studierenden sowie 1.000 Wissenschaftler*innen aus dem In- und Ausland ein inspirierendes Lern-, Forschungs- und Arbeitsumfeld in den Ingenieur-, Geistes-, Gesellschafts- und Naturwissenschaften. Die TH Köln gestaltet Soziale Innovation – mit diesem Anspruch begegnen wir den Herausforderungen der Gesellschaft. Unser interdisziplinäres Denken und Handeln, unsere regionalen, nationalen und internationalen Aktivitäten machen uns in vielen Bereichen zur geschätzten Kooperationspartnerin.

Professur für Raumplanung
W 2 | unbefristet | Vollzeit | Fakultät für Raumentwicklung und Infrastruktursysteme | Campus Deutz

Ihr Wirkungsfeld

Sie vertreten in der Lehre das Aufgabengebiet Raumplanung in den Bachelor- und Masterstudiengängen der Fakultät und halten Lehrveranstaltungen in deutscher und englischer Sprache. Zu den Lehraufgaben zählen Vorlesungen und Seminare in Raumordnung, Regionalplanung und örtlicher Planung sowie die Durchführung entsprechender Studienprojekte in enger Kooperation mit anderen am Projektstudium beteiligten Lehrenden - auch fakultätsübergreifend und im Forschungs- und Transferzentrum CEIN - sowie die Betreuung von Abschlussarbeiten.

Sie forschen und arbeiten praktisch und theoretisch an überörtlich relevanten Fragestellungen der nachhaltigen Raumentwicklung für ländliche und urbane Kontexte unter Einbezug der lokalen bis zur europäischen internationalen Ebene, sowie den damit verbundenen raumplanerischen Prozessen/Verfahren. Diese Forschung ist eng verknüpft mit dem Strukturwandel im Rheinischen Revier von einer Bergbauregion hin zu einer Innovationsregion und erfolgt bevorzugt im internationalen Vergleich. Mit Ihren Forschungsaktivitäten stärken Sie das Profil der Fakultät und werben aktiv Drittmittel ein.

Sie arbeiten aktiv in der Selbstverwaltung mit und sind bereit, insbesondere im weiteren Aufbau der Fakultät Verantwortung zu übernehmen.

Ihr Profil

Sie verfügen über ein abgeschlossenes Hochschulstudium sowie eine einschlägige Promotion. Als wissenschaftlich ausgewiesene Persönlichkeit aus dem Bereich der räumlichen Planung oder den Raumwissenschaften besitzen Sie über profunde Kenntnisse in den Fachgebieten der überörtlichen Planung sowie der Regional- und Strukturpolitik. Ihre Forschungs- und/oder Praxiserfahrungen beinhalten die Bereiche der Landes-, Regional- und lokalen Planung oder der Regionalentwicklung, sowie in mindestens zwei der nachfolgend genannten spezifischeren Aufgabenfelder: Planungsrecht, Raumwirtschafts- und Innovationspolitik, Regionalmanagement, grenzüberschreitende / internationale Raumentwicklung, Förderprogrammatik (EU, Bund, Länder), Boden- und Flächenmanagement, Partizipation und Beteiligung, Digitalsierung und Raumentwicklung. Idealer Weise haben Sie bereits Erfahrungen in der Lehre gesammelt, unterrichten lernzielorientiert und adressatengerecht und entwickeln Ihre didaktischen Konzepte zur zeitgemäßen Vermittlung der Lehre auch in digitalen Formaten beständig weiter.

Sie sind teamfähig und erarbeiten Lösungen zuverlässig und arbeitsteilig. Sie zeigen hohe Bereitschaft zur inter- und transdisziplinären Kooperation mit anderen Fakultäten und Fachgebieten der Technischen Hochschule Köln sowie mit Praxispartner*innen, insbesondere im Rheinischen Revier. Durch Ihre interkulturellen und sozialen Kompetenzen tragen Sie aktiv zur Förderung der Diversität und der Internationalisierung der Hochschule bei, ebenso ist hier die Kenntnis einer weiteren Fremdsprache neben Englisch wünschenswert. Sie gestalten Ihre persönliche Weiterentwicklung aktiv, identifizieren sich mit den langfristigen Zielen der Hochschule und zeigen hohes Engagement im Aufbau und bei der Weiterentwicklung der neuen Fakultät.

Wir pflegen eine Kultur des Ermöglichens und ein partnerschaftliches Miteinander. Internationale Wissenschaftsstandards, Gendergerechtigkeit und Inklusion sind die Leitlinien unserer Personalentwicklung. Wir stehen für Chancengleichheit und streben eine Erhöhung des Anteils von Frauen in Forschung und Lehre an. Bewerbungen von Frauen werden daher bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung nach den Bestimmungen des Landesgleichstellungsgesetzes vorrangig berücksichtigt. Schwerbehinderte und diesen gleichgestellte Personen werden bei gleicher Eignung ebenso bevorzugt berücksichtigt.

Weitere Informationen zum Anforderungsprofil, zum Ablauf des Berufungsverfahrens und zur Bewerbung finden Sie HIER.